Dienstag, 30. September 2008


Mit Liebe

Letztens kam der Film "Nur mit dir" im Fernsehen, mit einem Zitat aus dem 1. Korinther 13. Hat mir sehr gut gefallen. Hier die ganze Bibelstelle zum Nachlesen und Drübernachdenken. =)

1. Korinther 13

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so daß ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze. Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.”



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Donnerstag, 25. September 2008


Episode 3

Pro 7 macht's möglich.


Mit Sicherheit hat jeder meiner Blogleser auch schon die ersten beiden Starwars-Teile gesehen. Demnach brauche ich wohl nicht zu erwähnen, dass am Sonntag zum ersten Mal im Deutschen Free-TV Episode 3 läuft. Als waschechter Starwars-Fan werde ich natürlich nicht verpassen, wie der liebe Annie zum Dunklen Lord der Sith mutiert.

Ich mag ihn trotzdem ein bißchen. Hat er doch immerhin den Namen, den auch mein Blog hat. =)



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Über das Helfen

Gib einem Menschen einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre ihn zu fischen und du ernährst ihn ein Leben lang.



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Montag, 22. September 2008


Vor einem Jahr im September

logo_spruch_history Damals, vor einem Jahr, da war ich entweder ziemlich im Video-Fieber, oder ich war einfach nur zu schreibfaul. Vermutlich eher einfach nur viel zu bequem lange Texte zu schreiben, denn immerhin postete ich gleich mehrere Videos - oh, und anscheinend war ich sehr musikalistisch (oder wie man das auch immer schreibt) veranlagt. Da wären zum Einen die New York Subway Street Drummers. Die beiden rocken die Scheiße ja wohl so richtig fett! Dann kam ein Herr, der mit Musik kochte - genauer gesagt mit Beatbox, und das ebenfalls ziemlich gut. Ein Schattenspieler beeindruckte mich sosehr mit seinem Wonderful World - Song, dass auch er eine Würdigung in meinem Blog fand. Und zu guter Letzt ließ ich mich von einem "Violisten" und einem "Mischer" beeindrucken, die im Duett allerlei bekannte und unbekannte Songs auf ihre eigene Weise interpretierten und spielten.

Google machte vor einem Jahr ein großes Update an seinem Google Earth und spendierte dem Schöne-Welt-Programm ein Weltall, Fotos und einen Flugsimulator. Beeindruckend! Inzwischen gibt es übrigens schon Streetview für Google Earth um ganz bequem durch die diversesten Städte schlendern zu können. Würde mich nicht wundern, wenn das in einem Jahr dann alles so 3D ist, dass man garnicht mehr das Haus verlassen muss um sich irgendetwas anzuschauen.

Meine geplante Party fiel leider ins Wasser, da meine Leser ja leider alles geizige Säche sind, die viel lieber ihre gefundenen 100 Euro mit Freunden verprassen, anstatt mit mir. Naja, so kanns gehen.

Immerhiin rettete ich mein Image von wegen Schreibfaulheit dann doch noch ein wenig, indem ich über Jesus und seine Opfer schrieb. Na, eigentlich nicht wirklich, aber die Überschrift war die einzige die mir so spontan einfiel. ;D

Sonst war es eigentlich ziemlich ruhig im Monat September und ich war wohl wie dieses Jahr mehr mit realen Dingen beschäftigt, anstatt virtuelle Zeichen in meinen PC einzuhämmern, nur damit irgendwo auf einem dezentralen Speichermedium imaginäre Zeichen abgelagert werden, die dann von irgendwelchen Menschen gelesen und für gut befunden werden.


Was war bei dir vor einem Jahr im September so los? Schreib deine Erinnerungen in die Comments, oder schreib doch einen eigenen Blogbeitrag, wenn du einen Blog dein eigen nennst. Freue mich über jeden Backlink! =)



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Wie das wirklich war mit der Mondlandung

Unbekannte haben ein Video leaken lassen, in dem wir die Wahrheit darüber erfahren, wie das mit der Mondlandung wirklich war. In Wirklichkeit waren die Astronauten nämlich garnicht so perfekt und mussten lange üben, bis sie endlich das Resultat erzielten, das wir dann im Fernsehen präsentiert bekamen:

[via meinem Dad]


Hast du noch mehr Verschwörungsvideos rund um und über die Mondlandung? Warst du selbst mit in diese Verschwörung verwickelt? Oute dich in den Comments und nehm die Chance auf ein exklusives Interview hier im SkyWalker-Blog wahr.



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Freitag, 19. September 2008


Die Liebe

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Von allen Dingen, auf die der Mensch gekommen ist, um sich selbst weh zu tun, ist das schlimmste die Liebe. Wir leiden ständig, weil jemand uns nicht liebt, weil jemand uns verlassen hat, weil jemand nicht von uns läßt.

- Paulo Coelho, Auf dem Jakobsweg -



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Montag, 15. September 2008


Rettet den Wald...

Find ich gut:

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Mit Dank an meinen Dad, der dieses tolle Bild auf dem Weg zur Arbeit gemacht hat.



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Samstag, 13. September 2008


Das fünfte Element

Nachdem ich diesen Film schon mehrmals in Bruchstücken, aber noch niemals komplett gesehen hatte, beschloss ich gestern, ihn mir von Anfang bis Ende anzuschauen. Eine Entscheidung die ich nicht bereue.

Bei dem fünften Element handelt es sich um die Liebe.

Nach einem mehr als verwirrenden Anfang im Ägypten des Jahres 1914 in dem man schon nach wenigen Minuten auf außerirdische Wesen trifft, spielt sich der Rest des Films über Dreihundert Jahre später ab. Das "Böse" bedroht die Erde, ist mächtiger als alle Waffen dieser Welt, ja, wächst sogar durch die Boshaftigkeit der Menschen, und nur durch die fünf Elemente kann eine dem Bösen ebenbürtige Waffe gezündet werden, die einen Weltuntergang verhindern kann. Die außerirdischen Mondoshawan sollen dabei den Menschen, die selbst nurmehr für Macht, Reichtum und Geld leben, helfen und Ihnen das fünfte Element bringen. Doch das außerirdische Raumschiff wird auf seinem Weg zu den Menschen abgeschossen und die Insassin getötet. Mithilfe von moderner Gentechnologie gelingt es, die Außerirdische mit Namen Leeloo Minai Lekatariba-Lamina-Tchai Ekbat De Sebat (kurz Leeloo) in Form einer menschlichen Gestalt zu klonen. Gemeinsam mit einem Taxifahrer schafft sie es, aus dem Labor zu fliehen. Die witzig und rührend erzählte Story nimmt ihren Lauf.

Nachdem man sich mit einer Opernsängerin getroffen hat, die die restlichen 4 Elemente besitzt, diese, sowie das Kreuzfahrtschiff auf dem sie gesungen hat, von einer Bombe in die Luft gesprengt wird, können endlich alle 5 Elemente zu der besagten Waffe gebracht werden, die die Welt vor dem Untergang bewahren soll. Nachdem die 4 Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft) einen Teil der Waffe aktivieren können, bleibt ein großes Rätselraten um das 5. Element, das Leeloo bringen soll. Erst als der Taxifahrer und ehemaliger Offizier einer Spezialeinheit Korben Dallas Leeloo, in die er sich hoffnungslos verliebt hat, küsst, wird die Waffe aktiviert und das Böse gestoppt.

Zeit spielt keine Rolle, das einzige was zählt ist das Leben!"

In den Hauptrollen spielen Milla Jovovich als Leeloo und Bruce Willis als Korben Dallas mehr als überzeugend. Luc Besson, der Regisseur hat einen Film gedreht, der auf wunderschöne, witzige und rührende Weise die Weltansicht der Zuschauer, es gäbe nur 4 Elemente, widerlegt und das fünfte Element in Form der Liebe präsentiert.

Mich hat dieser Film sehr zum Nachdenken angeregt, und auch wenn mancher Kritiker behaupten mag, die Handlung sei an einigen Stellen mehr als unrealistisch, so will ich bemerken, dass es vor hunderten von Jahren auch unrealistisch erschien, jemals zum Mond fliegen zu können. Das fünfte Element erscheint mir eine sehr schöne Ansicht dieser Welt. Die Idee dazu hatte der Regisseur und Drehbuchautor übrigens schon im Alter von Sechzehn Jahren.

Quelle: Auszugsweise aus Wikipedia.



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Moon River

Ui, der Schockwellenreiter postet eines meiner Lieblingslieder, Audrey Hepburn mit Moon River aus dem Film "Frühstück bei Tiffany". :D

Hier das Video:



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Sonntag, 7. September 2008


100 Euro

Nachdem ich vor einiger Zeit einen Beitrag über das Geld geschrieben hatte, ließ ich nebenbei eine Umfrage darüber laufen, was meine Leserschaft mit 100 Euro anstellen würden.

Die Frage hieß "Du findest 100 Euro. Was tust du damit?" und zur Auswahl standen sowohl selbstlose als auch eigennützige Antworten zur Verfügung.

So blöd, das Geld liegen zu lassen und einfach weiterzugehen war niemand von meinen Lesern. Das Geld allerdings einer wohltätigen Stiftung zu spenden kam allerdings auch Keinem in den Sinn.

Einen Fremden anzusprechen und mit ihm etwas trinken zu gehen hat sich auch niemand getraut. Immerhin 6 Leute wollen mit Freunden einen drauf machen - ich meine, es gibt ja auch nichts schöneres als fremdes Geld zu verprassen und selber dafür die Anerkennung einzuheimsen.

Immerhin 8 Leute waren so ehrlich, zuzugeben, dass sie sich etwas Schönes davon kaufen wollen. Was jedoch das Ganze zum Überlaufen gebracht hat: 12 meiner Leser wollen das Geld im Fundbüro abgeben!
Ähm, ja, ist klar. Hab ich ja noch nie gehört, dass man Geld im Fundbüro abgibt... "Ja, der 100 Euro Schein da hintem im Regal, der gehört mir! Der hat ne ganz große 100 auf der Vorderseite stehen." Natüüüürlich...

Ich würde den 100 Euro Schein übrigens mit meinen Freunden verprassen. Natürlich würde ich ihnen sagen, dass ich ihn durch einen schichsalhaften Zufall gefunden hab. ;D


Was machst du mit den 100 Euronen? Sprich dich aus in den Comments. Ob Anonym oder mit Nickname, sag mir was du von 100 Euros auf der Straße hältst.



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Erkennen

IMG_1276 Jeder Mensch durchschreitet in seinem Leben eine Entwicklung von einer scheinbaren Unkenntnis zu einer tieferen Erkenntnis. Für viele Menschen bedeutet das einfach das Erwachsenwerden. Sich als Teil unserer Gesellschaft zu identifizieren und darin zurechtzufinden. Doch ist diese Änderung vom Kindsein zum Erwachsensein garnicht mal so groß. Unser Umfeld gibt uns Vorgaben an die wir uns halten und auf die wir uns stützen können, wir bekommen Hilfe wenn wir nicht weiterwissen und werden getadelt für das was wir falsch gemacht haben. Sei es durch den Staat, unseren Vorgesetzten oder aufgrund von kulturellen Verhaltensmustern. Dabei reden wir uns ein, dass wir das alles für ein friedliches Zusammenleben tun, da die Welt sonst im Chaos versinkt. Und damit wir keine Minderwertigkeitskomplexe bekommen weil uns so viel vorgegeben wird, tun wir es den uns Übergeordneten gleich und befehlen, wissen und empfehlen wo es nur geht. Dass wir dabei manche Dinge komplizierter machen als sie sind, ist uns nur Recht, da wir dadurch an Macht gewinnen, wenn nur wir selbst den Durchblick haben.

Vor einigen hundert Jahren haben wir damit begonnen, Alles zu erklären. Wir haben einen enormen technologischen Fortschritt gemacht und können Dinge tun, die man wenige hundert Jahre zuvor noch als Hexerei empfunden hätte. Und trotzdem liefert uns unser ganzer Fortschritt immernoch nicht die Antworten auf so viele ungeklärte Fragen: Gibt es Gott? Wie ist unser Universum entstanden? Weitere Fragen habe ich übrigens in meinem vorherigen Beitrag gepostet. Jeder Mensch stellt sich in seinem Leben früher oder später diese Fragen. Vielen jedoch ist es lieber, alles von Anderen vorgekaut zu bekommen und "einfach nur ein schönes Leben zu führen". Ihr Ziel ist, möglichst wenig nachzudenken und trotzdem soviel wie möglich zu erreichen.  Sie lenken sich ab durch materielle Dinge, scheffeln Geld, unterdrücken andere Menschen und machen sich einen faulen Lenz.

Was es ist

Es ist Unsinn sagt die Vernunft
Es ist was es ist sagt die Liebe

Es ist Unglück sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst
Es ist aussichtslos sagt die Einsicht
Es ist was es ist sagt die Liebe

Es ist lächerlich sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich sagt die Erfahrung
Es ist was es ist sagt die Liebe

Erich Fried (1921-1988)
(aus: »Es ist was es ist«)

Für mich bedeutet Leben allerdings ganz klar viel mehr. All das materielle, all das was wir fühlen, schmecken oder riechen können, ist nur ein kleiner Teil von all dem was uns umgibt. Das wird mir immer dann klar, wenn ich so ein wohliges Gefühl in der Magengegend bekomme, sobald eine mir sympathische Person den Raum betritt; oder wenn es mir zum hundertsten Mal passiert, dass ich einem Freund über ICQ Hallo sagen will und er mir genau im selben Moment schreibt. Dann erkenne ich, dass all diese Momente die wir als Zufälle abtun eigentlich garkeine sein können, und all diese Gefühle, Träume und Hoffnungen wohl doch mehr sein müssen als bloße chemische Reaktionen unseres Körpers auf bestimmte äußere Signale. Klar, man kann es in gewisser Weise auch so definieren, aber wer hat denn diese ganze Chemie, Physik und was weiß ich noch alles erfunden? Also ein Mensch war es sicherlich nicht, und ein Tier wohl auch nicht. Bleiben also nurnoch entweder weiterentwickelte Wesen oder eben der Zufall übrig. Demzufolge müsste dann unser gesamtes Leben aus Zufällen bestehen. Wir wären zufällig entstanden, weil es eben gerade einfach so mal passiert ist. Und warum ist dann alles hier so schematisch unterteilt und sortiert, ja, warum streben wir geradezu nach einer Ordnung die uns alles erklärt? Vielleicht weil es da draussen noch eine viel größere Ordnung gibt, die alles so lenkt, dass es so ist wie es ist? Und wir sind ein Teil davon, tragen dazu bei. Unser Glaube versetzt Berge, der Zufall letztens war Schicksal und sowieso wollen wir alles wissen und uns somit dem Göttlichen nähern.

Ob es dabei gut ist, das Alles alleine zu versuchen? Mit Sicherheit nicht. Wenn ein Mensch ausreichen würde, das Rätsel des Lebens zu lösen, dann gäbe es mit Sicherheit auch nur einen Menschen auf dieser Erde. Raufen wir uns also zusammen, denken mal nicht an all das Materielle, das uns so alltäglich vermeintlich das Leben versüßt, reißen uns von alten Strängen los, vergessen, dass ein Indianer keinen Schmerz kennt, überbrücken die Hürde die zwischen unserer Familie und den restlichen Menschen steht und tun all den Menschen auf dieser Welt das, was wir wollen, das sie uns tun. Wenn wir ersteinmal erkennen, dass wir zusammen mehr erreichen können, ja, ein Leben leben können, so wie es uns in der Geschichte vom Paradies beschrieben wird, und das allein dadurch, dass wir auf unser altes Wertesystem scheißen und so leben wie es unser Herz für richtig hält, ja, dann ist die Welt mit Sicherheit ein gutes Stück näher zusammengerückt.


In den letzten Tagen habe ich mir nochmal sehr viele Gedanken darüber gemacht und einige Erkenntnisse gehabt. Im Grunde müsste ich diesen Artikel hundertmal so lang schreiben wie er im Moment ist, aber dazu fehlt mir im Moment die Zeit und ich denke auch, dass es für meine Leser angenehmer ist, diese harten Brocken in kleinen Stückchen präsentiert zu bekommen. Ich habe die letzte Woche jeden Tag Stunden (die sich manchmal bis in die späte Nacht zogen) damit verbracht mit einer sehr guten Freundin die ich erst kurz zuvor kennengelernt habe über solche Themen zu philosophieren. Dabei habe ich einen enormen Entwicklungsschub gemacht und kann mich nun Aufgaben stellen, von denen ich Monate zuvor noch heillos überfordert gewesen wäre. Andere fremde oder früher verhasste Menschen zu lieben, fällt mir immer einfacher und ich spüre wie Energie mein ganzes Leben durchfließt und ich vor nichts und niemandem mehr Angst haben muss.

VON DER LIEBE

Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr
sind ihre Wege auch schwer und steil.
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin
auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.
Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie,
auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann
wie der Nordwind den Garten verwüstet.
Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.
So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen und die zartesten Zweige liebkost,
die in der Sonne zittern,
steigt sie hinab zu deinen Wurzeln und erschüttert sie in ihrer Erdgebundenheit.
Wie Korngarben sammelt sie dich um sich.
Sie drischt dich, um dich nackt zu machen.
Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien.
Sie mahlt dich, bis du geschmeidig bist;
und dann weiht sie dich ihrem heiligen Feuer,
damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.
All dies wird die Liebe mit dir machen,
damit du die Geheimnisse deines Herzens kennenlernst
und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst.
Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst,
dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken
und vom Dreschboden der Liebe zu gehen
in die Welt ohne Jahreszeiten, wo du lachen wirst
aber nicht dein ganzes Lachen,
und weinen, aber nicht all deine Tränen.
Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst.
Liebe besitzt nicht, noch läßt sie sich besitzen;
denn die Liebe genügt der Liebe.
Wenn du liebst, solltest du nicht sagen:
"Gott ist in meinem Herzen", sondern:
"Ich bin Gottes Herzen".
Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken,
denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält,
lenkt deinen Lauf.
Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen.
Aber wenn du liebst und Wünsche haben mußt,
sollst du dir dies wünschen:
zu schmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein;
und willig und freudig zu bluten.
Bei der Morgenröte mit beflügeltem Herzen zu erwachen
und für einen weiteren Tag des Liebens dankzusagen;
zur Mittagszeit zu ruhen und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen;
am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren;
und dann einzuschlafen mit einem Gebet für den Geliebten im Herzen und einem Lobgesang auf den Lippen.


Alle Gedichte stammen von karin.de.

Was ist für dich der Sinn des Lebens? Arbeiten für Geld oder Arbeiten für dich? Gibt es einen Gott? Wirst du geliebt oder liebst du sogar selber? Schreib deine Erlebnisse und Gedanken in die Comments!



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Montag, 1. September 2008


Fragen über Fragen

  • Ist eine Gerade ein unendlich großer Kreis?
  • Beistzt ein Punkt tatsächlich eine Fläche von Null?
  • Wieviele Dimensionen gibt es?
  • Kann man Liebe kaufen?
  • Wenn nicht, wie geht das dann?
  • Warum kommt der Bus immer dann, sobald man sich eine Zigarette angezündet hat?
  • Gibt es Leben auf anderen Planeten?
  • Wie sehen die aus?
  • Gucken die Science Fiction-Serien in denen böse Menschen ihren Planeten angreifen?
  • Wieviele Links auf einer Webseite werden von Google indiziert?
  • Sora wo miro ka?
  • Warum besteht das Binärsystem aus Einsen und Nullen und nicht aus Sieben und Achten?
  • Ist die Farbe die ich als Rot sehe für jemand anderen Rot?
  • Wieviel mal muss man das Alphabet rückwärts aufsagen, bevor man in die Klappsmühle eingeliefert wird?
  • Wieviel Nackommastellen hat Pi?
  • Wieviele Menschen mit Namen Lutzi (plus Abwandlungen) gibt es auf der Welt?
  • Wieviele davon sind männlich?
  • Warum sind 3 Stoppuhren genau so schnell wie Eine, obwohl sie doch dreimal soviel Zeit messen?
  • Warum haben Autos 4 Reifen?
  • Helfen blöde Fragen gegen Langeweile?

Hast du auch Fragen die du dir schon dein ganzes Leben über stellst, dir aber noch keiner beantworten konnte? Schreib sie in die Comments! Hast du etwa eine Antwort auf eine meiner vielen Fragen? Dann her damit, ebenfalls in die Comments!



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