Freitag, 26. März 2010

Little Star



Twinkle, twinkle, little star,
twinkle for my Claudia.

Shine so bright, light up her hair.
Be careful, star, I really care!

Give her everything she needs,
make light for her, a light that leads.

But above all of this, I beg:
Fly gently down, and kiss her neck.

I think of her, like every night,
but you're still only twinkling bright.


by Thorsten Edinger

Montag, 22. März 2010

Schicksal austricksen, Teil 2

3003979687_50b88fd4c6_bLiebe Leser,

vor ein paar Tagen beschäftigte ich mich mit der Frage “Wie trickst man am besten das Schicksal aus”. Dabei ging es darum, genau das zu tun, was man nicht will, da dann eben jenes eintritt, wonach man sich so sehr sehnt. Heute will ich eine weitere Methode aufzeigen, wie man das Schicksal zu seinen Gunsten wenden kann: Durch Affirmation.

Laut Wikipedia ist Affirmation (lateinisch affirmāre, -ō, -ī, -ātum für „befestigen, bekräftigen, versichern, beteuern“ bzw. affirmatiō, -ōnis f. für „Versicherung, Beteuerung“) eine wertende Eigenschaft für prozedurale, kognitive oder logische Entitäten, die mit „Bejahung“, „Zustimmung“ oder „Zuordnung“ beschrieben werden kann. Also auf gut deutsch: Ja! Finde ich gut!
Das heißt also soviel wie “wenn ich einen Wunsch so oft wiederhole, bis ich alt und grau werde, dann wird dieser Wunsch in Erfüllung gehen”. Hört sich gut an. Bringt mir nur nichts, wenn nich bis dahin schon im Sterbebett liege. Ein nicht ganz unbekannter Mensch zeigt uns zur Zeit, wie man mit Affirmationen viel erreichen kann. Er nutzt dabei nicht nur sich selbst um seinen Wunsch zu festigen, nein, er nutzt die Wunschkraft einer ganzen Nation. Ich rede von keinem Geringeren als Barack Obama! Yes, we can! Wer hat es nicht gehört, den Spruch der ihn in seinem Wahlkampf berühmt machte. Yes, we can! Milliarden von Menschen waren der gleichen Ansicht und zusammen konnten sie es. Er war der erste farbige Präsident in der Geschichte Amerikas, er hat eine ganze Nation bewegt, er hat die USA, die schon kurz davor war, in ihrer eigenen Suddelei zu versinken, wieder hoch gebracht! Dass seine endgültigen Ziele dabei vielleicht etwas von dem abgewichen sind, was er im Wahlkampf versprach, darauf möchte ich garnicht näher eingehen. Mir geht es viel mehr darum, dass er durch Affirmation etwas erreicht hat. Etwas Großes! Und das nur, weil er es sich gewünscht hat, weil er daran geglaubt hat, und weil es so viele Menschen auf der Welt gab, die genau in dem Moment das gleiche wünschten wie er.

Wie aber können wir das auf uns selbst anwenden? Wir sprechen nicht vor einer ganzen Nation, die wir, mir nichts dir nichts, von unseren Idealen überzeugen können. Ja, womöglich ist unser Wunsch sogar für den Großteil der Erdbevölkerung uninteressant. Ich habe vor einigen Monaten mal in irgendeinem Google-Forum gelesen, da fragte ein junger Mann, ob es denn möglich sei, für einen Tag auf der Startseite von Google seiner Liebsten einen Liebesgruß anzeigen zu lassen. Für die ganze Welt sichtbar.

Ich fand das toll!

Die Anderen Leser dieses Forums hatten leider kein Verständnis dafür, und Google vermutlich auch nicht – die sind ja sowieso evil. Und genau das finde ich schade an unserer Welt. Wir müssen alleine unsere Probleme bewältigen, unsere Wünsche wünschen, und eben unser Schicksal austricksen. Macht aber nichts. Denn: Wir brauchen die anderen nicht! Klar, es ist natürlich toll, wenn die besten Freunde einen bei den eigenen Zielen unterstützen, und wenn du solche Freunde hast, dann schätze ihre Hilfe. Aber es kommt vor allem darauf an, wie du dir etwas wünschst. Wünsche es dir von Herzen! Glaube an das was du dir wünschst! Auch wenn dein Wunsch noch so absurd klingen mag. Immerhin wünschst du dir es, also kann es so abwegig garnicht sein. Sag dir einfach: “Yes, I can!”. Oder wie ein Freund von mir öfter sagt: “Weil ich kann!”

Recht hat er. Affirmationen sind stärker als das Schicksal. Das habe ich schon oft genug am eigenen Leib erfahren. Glaube daran, und du wirst sehen: Das Schicksal lässt sich leichter austricksen, als du denkst!

Mittwoch, 17. März 2010

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne



Stufen

von Hermann Hesse



Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.


Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.


Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Montag, 15. März 2010

Schicksal austricksen, Teil 1

Laut einem kosmischen (oder war es doch "komisch") Gesetz geschieht immer das was du gerne hättest genau zu dem Zeitpunkt in dem du es am wenigsten gebrauchen kannst. Klingt unlogisch, ist auch unlogisch, aber was soll's, das ist wohl göttlicher Humor.

Meine Idee ist: Tricksen wir das Schicksal doch einfach aus!
Bist du also zum Beispiel auf der Suche nach der Frau für's Leben und bist schon fast resigniert, weil du entweder nur hässliche, oder garkeine findest, dann liegt das daran, weil du danach suchst. Du wirst sie finden, aber eben nicht jetzt!

Was läge also näher, als das genaue Gegenteil zu versuchen? Ruf einen Kumpel an und verplane deine ganzen nächsten Wochen mit typischen Männer-Sachen: Kneipentouren, Strip-Club Besuche, Pokerabende, ja, wenn du ganz verzweifelt bist, geh sogar in den Puff.

Wichtig ist nur, dass du die ganze Zeit beschäftigt bist und absolut keine Zeit für Frauen hast!

Genau in dem Moment müssten dir laut kosmischem Gesetz die Frauen nur so zufliegen, ja, du wirst dich vor Anrufen, Liebesbekundungen und dergleichen nicht mehr retten können.

Klingt doch toll, oder?
Ist natürlich nur so eine Idee, und ob es tatsächlich klappt ist eine andere Frage. Laut meinen bisherigen Erfahrungen sollten die Chancen allerdings recht hoch stehen.

Und... falls es dann doch nicht klappt; dann hast du immernoch eine tolle Zeit mit deinen Kumpels!

Dienstag, 9. März 2010

Der eine Ring

4417525477_8fa4f83a92 Ich hatte heute Nacht noch einen zweiten Traum. Er war wie der vorige eher kurz, aber dafür umso verwirrender und ich habe seine Bedeutung noch nicht wirklich verstanden.

Ich träumte von einer Hochzeit – meiner Hochzeit. Es war kurz vor der Trauung und ich griff nach den Ringen in meiner Tasche. Aber merkwürdigerweise war da nur ein Ring. Der Ring für sie. Ich nahm ihn heraus und betrachtete ihn. Er war golden und hatte einen kleinen kristallklaren Diamant darauf. Ich schob ihn vorsichtig auf meinen Finger und spürte, dass er ihre Größe hatte. Das Gefühl das ich hatte war merkwürdig: Ich war ziemlich ruhig, aber gleichzeitig war ich besorgt, wo der zweite Ring war, der Ring den ich später tragen sollte. Ich hatte Angst, dass alles schieflaufen würde.

Schließlich wurde ich wach und mir wurde klar, was ich da geträumt hatte. Die Angst, die ich seit Ende Januar habe. Dieses Gefühl, dass sie weg ist und ich nun alleine da stehe. Mein Wunsch, ihr den Ring zu geben, aber gleichzeitig die Gewissheit, dass ich keinen Ring von ihr zurückbekomme.

Interessanterweise standen sich dieser und mein voriger Traum ziemlich gegensätzlich gegenüber. Zum einen mein erster Traum in dem ich Abschied von alten Dingen nehme und eine Reise antrete mit festem Ziel, und dann dieser Traum, der meine tiefsten Ängste beinhaltete.

Irgendwie bin ich gefühlsmäßig furchtbar hin und hergerissen. Ich habe Mut und Entschlossenheit, der Zukunft entgegenzutreten und sie so zu akzeptieren wie sie ist, aber gleichzeitig habe ich da dieses schrecklich schmerzende Gefühl im Magen, dass da etwas fehlt. Dass ich leer bin. Und dann zweifele ich und denke, dass ich mir all meine positiven Gedanken nur einrede und ich merke, dass es mir in Wirklichkeit total beschissen geht, so ganz ohne sie.

Ich vermisse sie, keine Frage, ich vermisse sie sogar sehr, aber ich muss stark sein. Das ist das schwierigste im Leben. Ich muss darauf vertrauen, dass am Ende alles gut wird. Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt! Aber ich weiß, dass Glaube Berge versetzt. Und deshalb glaube ich an das Gute und lebe.

… und lebe.

Über Schicksal, Gedanken und Träume

Gestern Abend erst habe ich mich noch mit einem Freund über Träume und deren Deutung unterhalten. Er erzählte mir, dass er geträumt hatte, mit Haifischen in kristallklarem Wasser zu schwimmen und wir fachsimpelten über die Bedeutung dieses Traums.

Ein paar Stunden später habe ich beschlossen, mein Leben zu ändern, meine Denkweise, und zwar in positiver Richtung. Einem Menschen den ich mehr als alles auf der Welt liebe den nötigen Freiraum zu lassen, sich selbst zu finden. Ich habe beschlossen, meine Lebenszeit nicht mehr damit zu verbringen, für etwas zu kämpfen, wofür es sinnlos ist zu kämpfen. Ich gebe nicht auf - das auf garkeinen Fall - aber ich werde dem Schicksal die Chance geben, mein Leben zu verändern. Ich überlasse der Frau die ich liebe die freie Wahl, ohne dabei etwas zu erwarten. Kommt sie zurück, dann werde ich sie mit offenen Armen empfangen, das weiß sie. Schlägt sie einen anderen Weg im Leben ein, dann soll es so sein. Mir wurde bewusst, dass ich sie zwar zum Wasser führen kann, aber trinken muss sie selbst.

Heute Nacht dann der Traum:
Ich fuhr mit einem Zug, mit Menschen die mir sympathsich waren. Es war eine angenehme und lebhafte Atmosphäre. Ich fühlte mich wohl.

Heute Morgen erinnerte ich mich direkt an diesen Traum. Sofort schaute ich im Internet nach Traumdeutungen, und wurde kurz darauf fündig.

Das Symbol "ZUG" hat folgende Bedeutung:

1.) Zug als Fortbewegungsmittel. Weiterentwicklung und Persöhnlichkeitsentfaltung als Erfolgssymbol. Da man im Zug nicht allein und isoliert reist, wie im Auto, sind auch gute Umweltbeziehungen angedeutet.

2.) Freiheit, Aktivität, Triebenergie und Potenz als weitere Bedeutungen.

3.) Ein Zug illustriert Ihr Sozialverhalten, Ihre Beziehungen zu anderen Menschen, und stellt Ihre Einstellung zu sich selbst dar.
Ein Zug mit einer Dampflok verweist darauf, dass Sie sich altmodisch und alt fühlen, ein moderner elektrischer Hochgeschwindigkeitszug hingegen kann Jugendlichkeit und Effizienz signalisieren. 
Einen Zug zu erwischen bedeutet, dass Sie erfolgreich dazu in der Lage waren, die äußeren Umstände mit sich selbst in Einklang zu bringen und daher ein bestimmtes Ziel zu erreichen. 
Einen Zug zu verpassen heißt, keine Ressourcen mehr zu haben, um richtig erfolgreich zu sein. Sie haben entweder ein wichtiges Detail vergessen, oder Sie waren nicht vorsichtig genug. Nun fürchten Sie, eine Chance verpasst zu haben. 
Vor dem Zielort aus dem Zug zu steigen, stellt die Angst vor eigenen Erfolg dar. Das Traumsymbol kann auch eine verfrühte Ejakulation symbolisieren. Sie haben sich anscheinend nicht 
ausreichend unter Kontrolle. 
Verlassen Sie den Zug wieder, bevor er losgefahren ist, zeigt dies, dass Sie noch rechtzeitig genug eine zweite, bessere Lösung für ein Problem gefunden haben. 
Eisenbahnschienen haben die Bedeutung von Wegen, die Sie zu Ihrer Bestimmung führen. 
Das Entgleisen eines Zuges ist ein Hinweis auf unangemessene Handlungen. 
Halten Sie sich gegen Ihren Willen in dem Zug auf, lassen Sie sich von äußeren Umständen zu stark beeinflussen. 
Fährt der Zug in einen Bahnhof ein, verweist dies darauf, dass Sie diese Phase Ihrer Lebensreise abgeschlossen haben.Vielleicht sind Sie bereit, mit der Welt allgemein eine neue Beziehung einzugehen. Das Frachtgut in einem Zug kann die verschiedenen Abschnitte des Lebens darstellen und auch, wie Sie zu ihnen stehen. Ist das Frachtgut in schlechtem Zustand oder schmutzig, ist Ihnen bewusst, dass Sie noch etwas in Ihrem Leben in Ordnung bringen müssen.
Das bestärkt mich ungemein in meinem Entschluss. Ich habe die äußeren Umstände mit sich selbst in Einklang gebracht und ein Ziel erreicht: Meine Denkweise zu ändern! Soweit ich mich erinnere, war es eine Elektrische Lok, das heißt es hat mit Jugendlichkeit und Effizienz zu tun. Und der Zug fuhr auch in einen Bahnhof ein, was heißt, dass ich diese Phase meiner Lebensreise abgeschlossen habe und bereit für Neues bin.

Ich bin nun voller Mut, dass ich das Richtige tue. Ich habe viel gelernt in der Beziehung die ich mit ihr geführt habe, und inzwischen habe ich auch gelernt, dass ich respektieren muss, wenn sie nicht mehr will. Denn ich kann nur ein guter Partner für sie sein, wenn ich sie in allem was sie tut akzeptiere - so wie sie nunmal ist.

Sie wird jedenfalls immer in meinem Herzen bleiben. Mein Leben lang. Und sie wird immer zu mir kommen können, wenn sie meinen Rat braucht oder wenn sie jemanden braucht der für sie da ist, denn das werde ich immer sein. Egal ob wir nur Freunde sind, oder wieder zusammenkommen. Ich war nie klarer und es geht mir sehr gut!


Ich bin gespannt was das Schicksal bringt! Und ich bin glücklich, dass wir beste Freunde bleiben.

Montag, 8. März 2010

Der alte Mann und Gott

Eine Überschwemmung droht das Haus eines alten Mannes in den Fluten zu versenken. Doch als die Feuerwehr vorbeikommt und ihn auffordert zu flüchten, lehnt der alte Mann ab, mit der Begründung, dass Gott ihn retten würde, schließlich würde er jeden Tag zu Gott beten und der würde ihn sicherlich nicht einfach so ertrinken lassen. Die Fluten steigen aber immer höher und der alte Mann muss sich auf das Dach seines Hauses retten. Ein Boot kommt vorbei und will den alten Mann in Sicherheit bringen. Doch der lehnt erneut ab, mit der Begründung, dass Gott ihn retten würde, schließlich würde er jeden Tag zu Gott beten und der würde ihn sicherlich nicht einfach so ertrinken lassen. Doch das Wasser steigt höher und höher. Als der alte Mann schon bis zum Hals im Wasser steckt, kommt ein Hubschrauber vorbei, eine Strickleiter wird runtergelassen und er wird aufgefordert sich über die Leiter in den Hubschrauber zu retten. Doch wieder lehnt der alte Mann ab, mit der Begründung, dass Gott ihn retten würde, schließlich würde er jeden Tag zu Gott beten und der würde ihn sicherlich nicht einfach so ertrinken lassen. Die Flut schwillt weiter an, und schließlich ertrinkt der Mann. Im Himmel angekommen, begibt er sich schnurstracks zu Gott und beschwert sich: "Also hör' mal, ich habe dich mein Leben lang gelobt, habe täglich zu dir gebetet, wieso hast du mir nicht geholfen?" "Wieso ich dir nicht geholfen habe?" wundert sich Gott, "Was hätte ich denn sonst noch alles tun sollen? Erst schickte ich Dir die Feuerwehr, dann das Boot und schließlich den Hubschrauber!"